weltweit Folter und Todesstrafe ächten


Herausgeber Christian Zimmermann

www.spotlight-menschenrechte.de

UNA-Kurd

Kurdische Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.  https://unakurd.wordpress.com

 

An ersten Juli-Wochenende fand –im Messezentrum Paris – eine  Versammlung statt, auf der Zehntausende Iraner und hunderte Persönlichkeiten aus der arabischen Welt, den USA und Europa zusammen mit der iranischen Oppositionskoalition, dem Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI) und seiner Präsidentin Maryam Rajavi, eine bessere Zukunft durch einen Regimewandel in Teheran forderten. Außerdem wurden die Einmischungen des Iran im gesamten Mittleren Osten verurteilt.

Der frühere Bürgermeister von New York City hob hervor, das iranische Regime sei in den letzten dreißig Jahren der aktivste staatliche Sponsor von Terror und islamischem Extremismus gewesen und Hassan Rohani sei eine Schlüsselfigur des Regimes bei der Verfolgung seiner bösartigen Ziele gewesen; dazu gehöre auch die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen. Er sagte, trotz aller Konzessionen, die man Teheran ungebührlich gewährt habe, sei das geistliche Regime an einen völligen Stillstand gekommen und sei angesichts der Wirtschaftskrise, seiner Isolierung im Lande und eines sich verschärfenden Machtkampfes äußerst verwundbar.
In den Vereinigten Staaten bestehe ein wachsender Konsens darüber, dass die vom Westen betriebene Politik der Beschwichtigung dem Iran gegenüber völlig gescheitert sei, sagte Bürgermeister Giuliani. Er fügte hinzu, die Notwendigkeit, eine feste Iranpolitik zu konzipieren, eine Politik, die dem iranischen Volk und dem Widerstand zur Seite stehe im Bemühen, einen Wechsel herbeizuführen, - diese Notwendigkeit werde dringender.

NWRI – Am vergangenen Wochenende sprach ein ehemaliger Botschafter der Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen, in Paris zu der Versammlung „Freier Iran“, zu der mehr als 100.000 Menschen gekommen waren; er beharrte darauf, dass die Zeit für das Regime im Iran abgelaufen sei, und stellte sich hinter die Kräfte des Widerstands (einschließlich der „Organisation der Volksmojahedin des Iran – MEK“).

John Bolton erklärte, die einzigen, die in der Lage seien, an Stelle des Regimes zu regieren, seien die Mitglieder des iranischen Widerstands, der ja unter Präsidentin Maryam Rajavi bereits in Paris als Exilregierung amtiere.

Am 24. April, dem weltweiten Gedenktag an die 1,5 Millionen durch das jungtürkische Regime ermordeten Armenier, wird auch an die restlose Zerstörung westarmenischen Lebens und westarmenischer Kultur im historischen armenischen Gebiet westlich des Ararat gedacht.

Nach wie vor steht dieses Gedenken ebenso wie das historische Geschehen selbst unter der Verunglimpfung politischer Leugnung, unter Zweifel und Missachtung. Stets aufs Neue wird das Erinnern an den Genozid an den Armeniern in das Schweigen „politischer Rücksichtnahmen“ gestellt.

Das armenische Beharren auf der Geschichte wird dabei nicht selten als Störung empfunden; der Zusammenhang von Erinnerung, Schuld und Verantwortung sorgsam auseinandergeklammert. Wäre es nicht an der Zeit, dass sich die Armenier in einen gemeinsamen Erinnerungsprozess mit den Generationen der Türkei begeben? Einen Prozess, der auf Versöhnung ziele? Und als dessen Ergebnis man vielleicht zum Schluss feststellt, dass es auf türkischer Seite tatsächlich eine (wie auch immer geartete) Verantwortung gibt?

Solche Forderungen nach Versöhnung sind abzulehnen. Denn am Beginn einer „Arbeit“ an der Geschichte des Genozids müssen die Feststellung der Verantwortlichkeit der Täter und die Anerkennung der Tat stehen, wenn dieser Prozess Erinnerung und Aufarbeitung eröffnen soll.

Historische Verantwortung kann man aber nur als gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Denn während die Generation der türkischen Täter verantwortlich war für die gewaltsame Auslöschung sämtlichen armenischen Lebens, haben die nachfolgenden Generationen ein aktives, stets neues Schuldigwerden an der Verneinung und Zerstörung armenischer Geschichte und Gegenwart Jahrzehnt für Jahrzehnt fortgesetzt.

Hinrichtung in Kurdistan, Februar 2017.

Kein Besuch von Iranischen Abgeordneten in Berlin!

Struan Stevenson im Bundestag zum Iran 

 

"Menschenrechtslage im Iran" im Bundestag anlässlich eines Briefings  von Abgeordneten und interessierten Besuchern. Am 14.2. trafen sich Abgeordnete und Experten auf Einladung vom MdB Martin Patzelt im Europasaal des Bundestages. Der schottische Europapolitiker Struan Stevenson sprach Klartext:


"Iran ist der weltweit größte Sponsor von Terrorismus. Ob Assad oder die jemenitischen Huthi-Rebellen, Iran unterstützt sie und darüber hinaus die Hisbollah im Libanon oder schiitische Milzen im Iraq. Der Iran steht hinter jedem Konflikt im Nahen Osten. Deshalb müssen wir die US Absicht der Terror-Listung der Revolutionären Garden unterstützen, denn ihr Fingerabdruck findet sich auf jedem Fall von Terror innerhalb und außerhalb des Iran. Verständnis mit dem Iran hat nichts bewirkt. Fakt ist, dass sich seit dem Atomdeal die Lage der Menschenrechte massiv verschlechterte. Immer mehr Menschen wurden hingerichtet und auch in Syrien und Irak verlängert sich die brutale Einmischung. Das Appeasement des Westens wird vom Regime im Iran als Schwäche interpretiert und bodenlos ausgenutzt."

Struan Stevenson Speech – German Federal Parliament
14 February 2017 Rede im Europasaal des Deutschen Bundestages

 

siehe unter Aktuelles

 

 

 


Redaktionsleiter Christian Zimmermann

   www.iran-update.com

Der Blog zu menschenrechtlichen Themen  

 

 http://www.huffingtonpost.de/christian-zimmermann/

Christian Zimmermann studierte Politik, Geschichte, Kunst und Psychoanalyse.

 

Er arbeitet als freier Journalist, ist Herausgeber von spotlight Menschenrechte und Redaktionsmitglied von le monde diplomatique-kurdi.

   

Er engagiert sich ehrenamtlich in verschiedenen Nichtstaatlichen Organisationen, die er mitgegründet und aufgebaut hat. z.B. Kurdische Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.

Die Delegation des DSFI besuchte im September Albanien, den Präsidenten, Ministerpräsidenten und Parlamentspräsidenten. 

4.Mai Dersim Gedenktag 

Veranstaltung

Syrien, Iran, Irak – Ist die humanitäre Krise, die politische und militärische Lage noch unter Kontrolle?

Teilnehmer
Prof. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D.
Otto Bernhardt,MdB a.D. Vorstand Konrad-Adenauer-Stiftung
Usahma Felix Darrah, Vorstand Verband Deutsch-Syrischer Hilfsvereine und
Javad Dabiran, Sprecher des Nationalen Widerstandsrats Iran;
Moderation: Christian Zimmermann, Co-Herausgeber Spotlight Menschenrechte


Die politische, militärische und besonders die humanitäre Lage kann nicht ohne Einbeziehung des Iran und seiner islamisch fundamentalistischen Ideologie betrachtet werden kann. „Spotlight Menschenrechte“ lud in die Niedersächsischen Landesvertretung verschiedene Experten zu einer Analyse der Lage in Syrien und im Irak/Iran. Der Vortrag des Vorstandsmitgliedes des Verbandes der syrischen Hilfsorganisationen, Usahma Felix Darrah, bestätigte die bisherigen Annahmen, dass die Länder Syrien und Irak schon unter dem direkten Einfluss des Iran stehen und man schon von einer Besatzungsmacht Iran sprechen muss.

Welche politischen und militärischen Antworten braucht die Ausbreitung des islamischen Fundamentalismus durch die ISIS und die Islamische Republik Iran, deren Ausrichtung und Methoden der Machtausübung und Expansion er als gleichartig klassifizierte. Zweitens, welche humanitären Hilfen müssen geleistet werden und auf welchen Weg kann es erreicht werden.

DSFI-Vorstandsmitglied Otto Bernhardt sprach sich sehr dafür aus, dass gerade die Nichtregierungsorganisationen und die parlamentarischen Gruppen die Stimme erheben müssen und die Sachverhalte schonungslos darlegen sollten. Die Regierung sei diplomatischen Zwängen und allgemeinen Zielen deutscher Aussenpolitik und Bündnistreue unterworfen und sei deshalb nicht in der Lage die humanitären, aber auch politischen Forderungen klar zu umreißen und entsprechende Forderungen aufzustellen. Die Iranische Islamische Republik sei eine Diktatur und müsse in eine demokratische Regierungsform umgewandelt werden. Die dazu notwendigen Veränderungen seien nicht ohne internationalen Druck und die Einbeziehung der oppositionellen Kräfte möglich. Darum sei es für den DSFI, als Nichtstaatliches Komitee, bestehend aus Abgeordneten und Vertretern der Zivilgesellschaft aus sozialen und rechtsanwaltlichen Verbänden selbstverständlich, mit der organisierten Iranischen Opposition ,dem NWRI, zusammen zu arbeiten. Insgesamt müssten Veränderungen, eben weil die Regierung manchmal in Zwängen steckt, stärker von der Zivilgesellschaft forciert werden.

Rita Süssmuth widmete sich den Menschen, die sich aktiv an der Veränderung diktatorischer Systeme beteiligen und deshalb in sehr gefährliche Situationen geraten, wie z.B. die 2.600 Mitglieder der Volksmudschahedin im Camp Liberty am Flughafen von Bagdad. Die Lage im Irak sei extrem gefährlich und um so mehr müssten unsere Bemühungen darauf ausgerichtet sein, diesen Menschen, wie vielen Anderen auch, Schutz und Ausreise zu ermöglichen. Dafür zu arbeiten, sei außerordentlich schwer, weil selbst die eigene deutsche Regierung in dieser Angelegenheit sehr schwierig und wenig entscheidungsfreudig sei. Sie sei sich mit vielen anderen Prominenten einig, dass die Aufnahmemöglichkeiten der Bundesrepublik noch lange nicht erschöpft seien und das Land auch Einwanderung brauche. Sie habe auch immer wieder festgestellt, dass gerade die Menschen, die aus Syrien, Irak oder Iran nach Deutschland flüchteten, sehr integrationsfähig seien, weil sie wissensbegierig und arbeitswillig seien. Sie wollen sich einbringen und in Deutschland leben und arbeiten. Aber sie wollen auch helfen die staatlichen Bedingungen in ihren Heimatländern zu verändern und brauchen deshalb auch unsere politische Hilfe.

In einem sehr umfangreichen Statement legte Usahma Felix Darrah eindrucksvoll und authentisch dar, wie die Lage in Syrien wirklich sei. Vier Jahre Bürgerkrieg hätten das Land und jede staatliche Ordnung zerstört. Einige Gebiete seien von inzwischen wiedererstarkten Oppositionellen, der Syrischen Nationalen Koalition befreit. Dort würde humanitäre Hilfe geleistet und demokratische Strukturen und Verwaltung aufgebaut. In den restlichen Gebieten herrschten Kriminelle, sich selbst bereichernde „Offizielle“ oder ausländische Söldner außerhalb jeglichen Rechts. Die staatliche Existenz Syriens sei deshalb nicht mehr vorhanden, es werde aber von der UN oder anderen Staaten so getan, als sei das Regime des Präsidenten Assad noch zuständig, wenn es um Einreisebestimmungen für Hilfsorganisationen gehe. Diese Verhaltensform führe zu völlig absurden Situationen, in denen die Hilfsorganisationen gezwungen seien , zwei Drittel ihrer Hilfsgüter an korrupte Akteure auszuhändigen, die diese dann teuer an die Bevölkerung verkauften.

In vielen Gebieten käme es zu ethnischen und religiösen Säuberungen durch den nachgewiesenen Einsatz von sogenannten Fassbomben und Bomben mit Chlorgas. Niemand spräche mehr darüber und niemand mache Anstalten das zu ändern. Die Zivilbevölkerung wird vertrieben oder vernichtet. Die frei werdenden Gebiete werden in Besitz genommen, geplündert oder an Söldner oder Offizielle verteilt. Dies entspricht deckungsgleich dem Verhalten von ISIS in den Östlichen Gebieten Syriens und den westlichen Wüstenprovinzen Iraks.

Besonders die im Land befindlichen 100.000 iranischen Söldner, Qudseinheiten und offiziellen iranischen Militärberater würden sich wie eine Besatzungsmacht aufführen. Orte werden besetzt und das Eigentum verteilt. Iranische Geschäftsleute rückten nach und kauften ganze Straßenzüge für kleines Geld. Die syrische und irakische Administration ist ohnmächtig und auch nicht mehr in der Lage, diese Landnahme zu verhindern, sondern bemühe sich nur noch um das eigene Überleben. Das verblieben Rest-Regime Assads ist ausgeblutet und kann nur noch von iranischem Geld weiter existieren. Kisten von Bargeld würden auf verschlungenen Wegen ins Land gebracht. Die syrische Armee könne nur noch ein halbes Jahr durchhalten, zu viele Armeeangehörige, aller militärischen Ränge seien weg- oder übergelaufen.

Javad Dabiran vom Nationalen Widerstandsrat Iran bestätigte dies Bedingungen und ergänzte, dass die Grenze zum Irak nicht mehr als staatliche Grenze existiere und die Verhältnisse im Irak ähnlich denen in Syrien seien. Die irakische Armee laufe angesichts anstürmender ISIS Einheiten weg und überlassen Städte, militärisches Gerät und ihre Bewohner der Willkühr der neuen Machthaber. Die im Irak stattfindenden Bombardements der Alliierten seien fast wirkungslos und hielten die ISIS nicht auf. Er begründete die derzeitige Situation mit der unverhohlen auftretenden Stärke der Iraner und der von Ihnen aufgebauten und unterstellten schiitischen Milizen.

Als Hintergrund der jetzt entstandenen Katastrophe nennt Dabiran den islamischen Fundamentalismus , der ausgegangen vom Iran, nun die ganze Region erfasst habe. Hier müsse angesetzt werden, politisch und militärisch. Der Westen habe diese Situation mit heraufbeschworen, indem er mit Appeasementpolitik und zögerlichem Verhalten die expansiven Ziele des Fundamentalismus laufen lies. Jetzt werde es immer schwerer, diese Expansion einzudämmen.

Diskussion und Publikumsbeteiligung;
Am Dienstag, 19. Mai 2015, um 16:30 Uhr,
Landesvertretung Niedersachsen, In den Ministergärten 10, 10117 Berlin

Fachgespräch des Koordinierungsrates gegen Antisemitismus

PARIS 2015   Grand Iranian Gathering for Freedom and Democracy


Isolationhaft iranischer Oppositioneller im Straflager „liberty“ beenden

"Ich habe Sehnsucht nach dem Iran"

Die Schauspielerin Jasmin Tabatabai ist die Tochter eines iranischen Vaters. Über ihre Familie hat sie nun ein Buch veröffentlicht. Ein Gespräch über den Mullah-Staat, den Wunsch nach Freiheit und die iranische Seele

Von Judith Luig

DERSIM - Die Andere Türkei

Ein Dokumentarfilm von Christian Zimmermann und Doreen Welke ,

Videokassette CD   Länge ca. 40 Minuten , Kosten 10 € plus Versand

Bestellung an Christian Zimmermann, christian-h.zimmermann@gmx.de

 

Dersim Völkermord 1937/38 

 

Das (fast) vergessene Massaker) von Helga Hirsch

 

 

 


 ORAL HISTORY-PROJEKT - DERSIM 1937-38

 

In den Jahren 1937-38 wurden in Dersim Zehntausende Menschen ausgelöscht, ohne einen Unterschied zwischen alt und jung, zwischen Männern, Frauen und Kindern zu machen. Ihre genaue Zahl ist unbekannt.

ZIELSETZUNG UND UMFANG

 Das Oral History-Projekt Dersim 1937-38 wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, das Vakuum an Wissen um die Ereignisse von 1937-38 zu füllen, um die Berichte der Überlebenden und ihrer Kinder an zukünftige Generationen weiterzugeben. Wichtigstes Ziel dieser Arbeit ist es, mit den Menschen, welche die  Massaker und die Verbannung überlebt haben und die heute noch am Leben sind, Gespräche zu führen. Aber diese Arbeit sieht sich mit einem signifikanten Zeitproblem konfrontiert. Man kann sich den Luxus des Wartens nicht erlauben. Die Menschen der Generation, welche dieses Leid durchgemacht hat, sterben einer nach dem anderen. Es muss versucht werden, alle diejenigen, die noch am Leben sind, zu treffen, bevor sie von uns gehen - und ihr Wissen für die nächsten Generationen festzuhalten.

Gründungsmitglied im Deutschen IP TV Verband

das Internetportal

des Büro für Menschenrechte und MinderheitenAngelegenheiten  BMMA

berichtet über Menschenrechtsfragen im Nahen Osten

Der Film : DERSIM - Die Andere Türkei

Premiere:  Dersim Kulturfestival, Leverkusen, 8. Oktober Smid Arena

Besuch im Weltzentrum der Bahai in Haifa

Im Rahmen seines Israelbesuches im Auftrag des Berliner Freundeskreises der
Ben-Gurion-Stiftung zum Abschluss des Partnerschaftsvertrages  zwischen dem
Lessinggymnasium  Berlin-Wedding und der Rabinschule in Eilat (Israel)
besuchte Christian Zimmermann als Geschäftsführer des Koordinierungsrats
gegen Antisemitismus das Bahai Weltzentrum in Haifa. Christian Zimmermann
hatte 2008 als  Repräsentant der Gesellschaft für bedrohte Völker einen
Menschenrechtsreport über die Lage der Bahai im Iran veröffentlicht. Herr
Zimmermann wurde vom Generalsekretär des Bahai -Weltrates Albert Lincoln
empfangen und persönlich durch die Bahai-Gärten geführt. Während des
dreistündigen Besuchs war ausreichend Gelegenheit sich  über aktuelle Themen
und mögliche Kooperationen zu unterhalten.

Baha'i im Iran

Nach bestätigten Pressemitteilungen sind die Haftbedingungen der ehemaligen Führung der Baha'i im Iran drastisch verschärft worden. Dies korresponiert mit der Endscheidung der iranischen Behörden die Baha'i als Häretiker  einzustufen, was einer grenzenlosen Verfogung Tür und Tor öffnet. Diese Endscheidungen entsprechen wiederum Aktivitäten, christliche und jüdische Menschen , ihre heiligen Stätten und ihre Religion insgesamt der Verfogung, Diskrimierung bis hin zu Vertreibung und Tötung auszusetzen.

C.Z. BMMA

 

Schulpartnerschaft zwischen Berlin/Deutschland und Eilat/Israel

LehrerInnen vom Lessing Gymnasium im Wedding besuchen SchülerInnen und LehrerInnen der Rabinschule in Israel.. Über den Dächern von Eilat, unter Palmen und mit einer wunderbare Aussicht auf das Rote Meer und die Berge von Akaba begann am 17.11. der Arbeitsbesuch der deutschen Delegation in Eilat.

Eine Woche lang werden der Schulleiter Michael Wüstenberg und 4 LehrerInnen bei einem ersten Treffen mit ihrer neuen Partnerschule, der Rabin Schule den interkulturellen Austausch zwischen SchülerInnen aus Israel und Deutschland vorbereiten und planen.

Gemeinsames Ziel der Förderer ist es, im Rahmen dieser Partnerschaft zur besseren Verständigung beizutragen und somit in Deutschland dem Antisemitismus entgegen zu wirken, bzw. dafür Sorge zu tragen, dass er gar nicht erst entstehen kann. Unser gemeinsames Engagement soll den jungen Menschen dabei helfen, sich mit Respekt, Toleranz und im gegenseitigen Verständnis zu begegnen und ihnen somit einen nachhaltigen Eindruck für ihr weiteres Leben vermitteln. Dieser Staat Israel ist für mich ein leuchtendes Beispiel für Demokratie, Toleranz und Freiheit in einer jungen, weltoffenen und von Integration gekennzeichneten modernen israelischen Gesellschaft. Und neben der historischen Symbiose beider Staaten ist gerade dieses aktuelle moderne Demokratie- und Gesellschaftsmodell das Verbindende. “

 

Christian Zimmermann, BMMA

Berliner Freundeskreis der Ben-Gurion-Stiftung ( Förderer)

Koordinierungsrat gegen Antisemitismus ( Unterstützer)

 

 


15.November 2009

GEDENKEN an den 15.11.1937

PRESSEERKLAERUNG IN ELAZIG unter Polizeischutz

Yasar Kaya ,Vorsitzender der Föderation der Dersimgemeinden in Europa spricht

am Hinrichtungsort der Anführer der Zaza ın Elazıig  und fordert:

Wo sind die Graeber unserer Vorfahren?

Die Polizei schützt die Veranstaltung

http://www.tvbvideo.de/video/iLyROoafIXuf.html

 

GOLDSTONE REPORT  Video vom Menschenrechterat

Sie sehen einen sehr fachkundigen englichen Colonel, als Sprecher  des UK , der Israel vor dem Menschenrechtsrat verteidigt, indem er die israelische Armee als eine der am meisten von Ethik geprägten Armeen der Welt bezeichnet

 

Die globale Kampagne zur Delegitimierung Israels wird vom einflussreichen Tel Aviver Reut Institute als existenzielle Bedrohung bezeichnet, gegen die nur eine neue diplomatische Strategie helfen könne.

 

IRAN NEWS

Iran stellt Extremisten 20 Millionen Dollar zur Verfügung 

das holländische Parlament hat diese Woche mehrheitlich dafür gestimmt, die iranischen Revolutionsgarden auf die EU-Terrorliste zu setzen. 

 

Von Nasrin Amirsedghi -

Ist sich die westliche Linke eigentlich ihrer Mitverantwortung am klerikalfaschistischen Regime im Iran bewußt?

http://www.perlentaucher.de/artikel/5870.html  

 

Iran: Eine Kurdin, politische Gefangene, unmittelbar vor der Hinrichtung
Sunday, 29 November 2009

Hanging a women prisoner in IranBFMMA - Das Mullah-Regime hat eine aus politischen Gründen inhaftierte Kurdin, Zeinab Jalalian wegen 'Krieges gegen Gott'

zum Tode verurteilt. Das Urteil, das in einem nur wenige Minuten

dauernden Verfahren, ohne Anwalt und ohne Einhaltung des

Prozeßrechts erging, wurde vom Obersten Gericht des Regimes bestätigt.

 

Iran will Anreicherung von Uran massiv ausweiten

Spionierte Siemens-Mann für Ahmadinedschad?

 

Chávez und Ahmadinedschad feiern Anti-Amerika-Allianz

 

Der Dritte Ausschuss der UN-Vollversammlung verurteilt die ernsten Menschenrechtsverletzungen im Iran, die wachsende Zahl von Hinrichtungen und die Unterdrückung von Demonstranten

 

UNAMI schätzt humanitäre Lage im Camp Ashraf noch immer als bedenklich ein
Tuesday, 27 October 2009

United Nations Assistance Mission for IraqQuelle: United Nations Assistance Mission für den Irak

Pressemitteilung

Bagdad – 26. Oktober 2009: Bei seinem jüngsten Treffen mit Vertretern des Diplomatischen Korps in Bagdad äußerte der Sonderbeauftragte des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für den Irak (SRGS), Ad Melkert, anhaltende Bedenken in Anbetracht der humanitären Lage im Camp Ashraf.

Berlin- 26.11.2009: Am Mittwoch, den 25. November, informierte ein Verantwortlicher der Gesundheitsabteilung in der Diyala Provinz die Bewohner von Ashraf über die inhumanen und kriminellen Restriktionen, die über sie verhängt werden. Diese neue Maßnahme bedroht das Leben und Wohlergehen einer großen Anzahl von Bewohnern aus Ashraf. Unter der Aufsicht eines Vertreters der gleichen Abteilung konnte noch Medizin in das Camp kommen, das die Bewohner selbst bezahlt hatten, bis jetzt die neuen Restriktionen verhängt wurden. Büro f. Menschenrechte..
 

Öffentliche Kundgebung in Dersim ( Tunceli)

anlaesslich des 15.11.1937 mit Presseerklaerung. Es sprachen Yasar Kaya und C.Zimmermann vom Büro für Menschenrechte und Minderheiten

vıdeo:  http://www.tvbvideo.de/video/iLyROoafIXke.html     und  Bild oben


Präsident Gul besucht Dersim (Tunceli)

Tunceli embraces President Gul

Zaman - By E. Baris Altintas and Haydar Gozlu - November 6, 2009 - Human Rights Association (İHD) Tunceli branch President Barış Yıldırım, who was one of the representatives of civil society organizations that met with the president yesterday, said he was very pleased with the visit. Speaking to Today’s Zaman ahead of the meeting, he said: “The government’s Kurdish initiative started with the president’s statements. This is why we attach great importance to this visit and think it is highly positive. We will demand a continuation of the Kurdish initiative and also that cemevis are granted legal standing. We will also state our sensitivity about a dam to be built in Tunceli province and convey our request that we would like the MunzurRiver area to be made a national park instead. We also want Tunceli be renamed Dersim.” Full Text


IMPRESSIONEN aus Dersim   http://www.tvbvideo.de/video/iLyROoafIXkW.html

 

So frischen Fisch wird es bald aus dem Munzur nicht mehr geben, denn aus dem wılden Fluss ist durch den Rückstau der Staumauer flussabwaerz von Dersım ( Tuncelı) eine stehende Brühe geworden.


Christian Zimmermann berichtet  aus DERSIM 2009-11-13

http://www.tvbvideo.de/video/iLyROoafIbyv.html

 

 Skandal im türkischen Parlament

 

Eine Woche nach dem Besuch von Präsident Gül in Dersim (Tunceli) , bei dem er eine Delegation des FDG im Cemhaus in Tunceli traf und Verständnis für die Belange der Dersimer signalisierte, sogar anmerke, dass man versuchen wolle , beim Staudammbau in Munzurtal die heiligen Stätten der Aleviten schonend zu behandeln, setzte nun der Abgeordnete Öymen und zweiter Mann der CHP, einen skandalösen Kontrapunkt. Er sagte, dass man , sollten die dersimer nicht endlich Ruhe geben, erneut eine Lösung wie Atatürk ergreifen werde. Er bezog sich dabei offensichlich auf das Tunceligesetz von 1936, in dem die „Lösung“ der Dersimfrage durch Bevollmächtigung des Innenministers beschlossen wurde.  Ergebnisse waren die Hinrichtungen der wichtigsten Anführer der Dersimer am 15.11.1937 nach kurzen Schauprozessen und der anschließende Pogrom an ca. 70000 Dersimern, bei dem Männer, Frauen und Kinder in brutalster Weise vertrieben und umgebracht wurden. Gezielt wurden ganze Dörfer zerstört, die Bewohner zusammengetrieben und erschossen. Unzählige Berichte von  Augenzeugen und militärische Dokumente belegen diesen Völkermord an den alevitischen Dersimern. Heute, 2009 , droht Öymen unverhohlen Maßnahmen gegen diese Region im anantolischen Hochland an, in dem er sich auf  die Ereignisse von 1937/38 bezieht. Diese Billigung der genozidialen Vorgehensweise  hat  die türkische Öffentlichkeit schockiert. Das dies aus dem Mund eines führenden Sozialdemokraten kommt, ist um so erstaunlicher, wo es doch seine Partei war, die in der Region Dersim die größten Stimmenanteile hatte und die Belange der Dersimer stets vertrat. Die Föderation der Dersimgemeinden in Europa reagierte umgehend mit einer provokanten Plakataktion , in der sie  Öymen mit Hitler gleichsetzt und wird in zwei Pressekonferenzen in Tunceli und Elazig , anlässlich des 15.11.1937 , diese Rede thematisieren. Christian Zimmermann vom Büro für Menschenrechte und Minderheiten Angelegenheiten aus Berlin ist zur Zeit im Dersim und wird an beiden Terminen als Völkerrechtler zu den Ereignissen in 1937/38 Stellung nehmen und auf die Verpflichtungen der jetzigen Regierung  hinweisen. Das Thema „Dersim“ ist im Moment anlässlich der Parlamentsdiskussion über Minderheiterechte  incl. der Lösung der Kurdenfrage das innenpolitische  TOP  Thema in der Türkei. Es ist jedoch ein Irrtum, anzunehmen, diese Entwicklung zu mehr Menschenrechtlichenthemen sei die  Folge der EU Beitritts-verhandlungen.  Die energiepolitischen Ambitionen der Türkei , gerade für den Nahen Osten und mit der NABUKO- Gasleitung auch für Europa , erzwingen eine nachhaltige Lösung des ständigen Konfliktherdes Anatolien.

15.11.- 18.11. 2009 Gedenken an den Genozid (1937/38)  am Volk der Zaza in Anatolien  Video vom Besuch im Dersim  2008     DERSIM 1938 FDG

Büro für Menschenrechte und Minderheiten Angelegenheiten,Berlin

macht klassisches Lobbying für verfolgte und bedrohte Minderheiten und Widerstandsgruppen, d.h. wir wollen im Umgang mit Ämtern, Behörden, Organisationen, Politikern und anderen Meinungsträgern die Rechte  und Ziele der betroffenen Menschen erfolgreich und effizient umsetzen. Dabei unterstützen uns Sachverständige und Experten, Politologen, Ethnologen, Juristen, Journalisten und Menschenrechtsaktivisten.  Wir sind Dienstleister verschiedener NGO's im Bemühen , den universalen Menschenrechten Geltung zu verschaffen.  Wir beraten ehrenamtlich internationale Institutionen,Regierung, Parteien und Stiftungen.

Zivilgesellschaft als Schlüssel  Interview mit Christian Zimmermann vom Büro für Menschenrechte und Minderheiten Angelegeheiten, Berlin


 

 

Merkel droht Iran mit Sanktionen im Energie-und Finanzbereich

Kanzlerin Merkel im Gespräch

„Wir wollen klare Verhältnisse“

 

Iran hat seine Präsidentenwahl schon hinter sich. Die Befürchtungen des Westens hat sie aber nicht verringert.

 

Die Vorgänge in Iran machen mir große Sorgen. Das betrifft vor allem den Umgang mit den Demonstranten und in den Gerichtsprozessen mit den Angeklagten. Menschenrechte werden auf schlimme Weise missachtet.

Nuklearprogramm

BND rechnet mit iranischen Atombombentests

Gefährliche Fortschritte: Der Bundesnachrichtendienst geht offenbar davon aus, dass der Iran innerhalb von sechs Monaten eine fertige Atombombe testen kann. Außerdem arbeite Teheran "massiv" an Raketen, die Atombomben nach Europa transportieren könnten. Teile dafür könnte das Land über Umwege aus Deutschland beziehen.

 

Urgent action für ashraf

Williams fordert Schutz für Bewohner von irakischem Internierungslager

  

 

Abschiebung in den Tod?

 

Der Irak will Tausende Exil-Iraner ausweisen, um die Beziehungen zum Regime in Teheran zu verbessern

 

 

WARNUNG grüne Iranpolitik

Die kritischen Kinder der iranischen Revolution Von Gabriela M. Keller 9. September 2009, 04:00

Ist der Machtkampf im Iran vorbei?

2009 nach Auschwitz - NEUES VOM DIALOGPARTNER IRAN

Appeasement gegenüber Iran? Wozu; die Herrscher sind gnadenlos, brutal und nicht kompromissbereit!

Presseerklärung

 Iran: blutrünstige Tyrannei, die nach Atomwaffen und Vorherrschaft greift

 

Die klerikale Herrschaft Chameneis mit der Regierung Achmadineshads im Iran ist eine Bedrohung für die gesamte Welt und muss gestoppt werden. Diese Erkenntnis wird in dem Bewusstsein der freien Welt und der analytischen Denker  immer klarer. Auch die Politik beginnt diese reale Gefahr zu begreifen und beginnt drastische Sanktionen vorzubereiten(Merkel in Berlin).